Einlagensicherung
Die Wahl der individuellen Geldanlage bestimmt neben der jeweiligen Rendite vor allem der Faktor Sicherheit. Ihnen als Anleger ist einmal wichtig, dass Ihr Geld optimalen Gewinn bringt. Aber ebenso wichtig ist es, dass für Ihr angelegtes Geld keinerlei Verlustrisiko besteht. Tagesgeld als Kapitalanlage ist sehr beliebt. Das liegt neben der relativ guten Rendite, vor allem an der Sicherheit dieser Anlageform.
Was das Tagesgeld zu einer sicheren Kapitalanlage macht und was Sie dennoch beachten sollten, das erfahren Sie hier.
Legen Sie Ihr Erspartes als Tagesgeld an, dann besteht normalerweise kein Verlustrisiko. Und das liegt einmal an der gesetzlichen Tagesgeld Einlagensicherung, darüber hinaus aber auch an den freiwilligen Sicherungssystemen der Banken, den so genannten Einlagensicherungsfonds. Beide Formen der Einlagensicherung schützen Ihre Geldanlage bei Banken im Falle der Insolvenz.
Zu unterscheiden sind dabei also die gesetzliche Einlagensicherung und die Einlagensicherungsfonds:
Gesetzliche Einlagensicherung
Seit dem 1. Juli 2009 sind in Deutschland Tagesgeldkonten grundsätzlich in einer Höhe von bis zu 50.000 Euro zu 100 Prozent gesetzlich abgesichert. Das heißt Anleger bekommen z.B. bei einer Insolvenz des Kreditinstituts über die gesetzliche Einlagensicherung 100 Prozent des angelegten Geldes, maximal 50.000 Euro, erstattet. Die gesetzliche Tagesgeld Einlagensicherung sichert Ihr angelegtes Geld also bestens ab, allerdings nur bis zu einer Höhe von 50.000 Euro.
Freiwillige Einlagensicherung
Die meisten Banken in Deutschland haben sich in verschiedenen Sicherungssystemen zusammengeschlossen. Dazu zählen z.B. der Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken und die Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Die freiwilligen Sicherungssysteme der Banken steigern die gesetzliche Absicherung um ein Vielfaches und bieten Ihnen als Anleger die gewünschte Sicherheit. Geldeinlagen über 50.000 Euro sind hierdurch in Millionenhöhe oder teilweise komplett abgesichert.
Einlagensicherung: Fazit
Aufgrund der gesetzlich vorgeschriebenen und der freiwilligen Einlagensicherung ist das Tagesgeld eine wirklich absolut sichere Form der Geldanlage. Kapitalanlagen bis 50.000 Euro sind durch die gesetzliche Tagesgeld Einlagensicherung zu 100 Prozent abgesichert. Kapitalanlagen über 50.000 Euro sind bei vielen Banken durch Einlagensicherungsfonds abgesichert.
Achten Sie also unbedingt darauf, dass Sie bei Anlagen über 50.000 Euro eine Bank wählen, die eine freiwillige Einlagensicherung anbietet, dass heißt Mitglied in einem Einlagensicherungsfonds ist.