Tagesgeld und Festgeld
Aus dem Ersparten mehr zu machen, dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Interessant sind dabei zum Beispiel Tagesgeld und Festgeld. Dabei handelt es sich um sichere Geldanlagen und das macht Tagesgeld und Festgeld für viele Anleger attraktiv. Vorteile und Nachteile von Tagesgeld und Festgeld finden Sie hier auf einen Blick.
Beim Tagesgeld wird Geld auf einem Tagesgeldkonto angelegt. Über das Geld können Sie täglich verfügen.
Tagesgeld: Die Vorteile
Tägliche Verfügbarkeit
Sie können jederzeit über Ihr angelegtes Geld verfügen. Teilweise bieten Banken eine Geldkarte für das Tagesgeldkonto an, damit können Sie direkt am Geldautomaten auf das angelegte Geld zugreifen.
Rentable Zinsen
Für Tagesgeld gibt es im Vergleich, beispielsweise zum Sparbuch, recht hohe Zinsen.
Keine Kündigungsfristen
Beim Tagesgeld gibt es keine festgelegten Laufzeiten. Sie können jederzeit über den Gesamtbetrag des Geldes verfügen.
Zinsausschüttung
Die Zinsausschüttung erfolgt je nach Anbieter jährlich, vierteljährlich oder sogar monatlich.
Tagesgeldkonten sind in der Regel gebührenfrei, können oftmals direkt online eröffnet und dann ebenfalls online verwaltet werden.
Einlagensicherung
In der EU sind Anlagen bis 50.000 Euro gesetzlich gesichert. Zudem sind viele Banken privaten Sicherungseinrichtungen angeschlossen, welche Beträge bis in Millionenhöhe absichern.
Tagesgeld: Die Nachteile
Zinsanpassung
Die Zinsen für Tagesgeldkonten werden dem aktuellen Marktzins angepasst. Es gibt somit keine festen Zinsen für die Anlagezeit. Ausnahme: wenn vertraglich ein fester Zinssatz für eine bestimmte Zeit garantiert worden ist.
Girokonto erforderlich
Um an das angelegte Geld zu gelangen, ist die Überweisung an ein Referenz-Girokonto erforderlich. Von dort aus kann dann meist innerhalb von max. 3 Tage über das Geld verfügt werden.
Fazit zum Tagesgeld
Das Tagesgeld ist eine sichere Geldanlage und eignet sich vor allem, um kurzfristig Geld anzulegen. Ihr Geld können Sie aber auch als Festgeld gewinnbringend anlegen. Tagesgeld und Festgeld weisen Gemeinsamkeiten auf, aber es gibt auch einige Unterschiede. Beim Festgeld wird das Geld auf einem Festgeldkonto, über einen im Voraus bestimmten Zeitraum, zu einem genau festgelegten Zinssatz, angelegt.
Festgeld: Die Vorteile
sichere Zinsen
Deutlich höhere Zinserträge als z.B. beim Sparbuch und teilweise auch als beim Tagesgeld, der vereinbarte Zinssatz wird für den gesamten Zeitraum fest garantiert.
Flexible Laufzeit
Die Laufzeit für das Festgeldkonto bestimmen Sie (je nach Anbieter zwischen 1 – 72 Monaten).
Hohe Sicherheit
In Deutschland ist das angelegte Geld gesetzlich und durch freiwillige Einlagensicherungssysteme geschützt.
Festgeldkonten
Sind in der Regel gebührenfrei und können oftmals direkt online eröffnet und dann ebenfalls online verwaltet werden.
Besteuerung
Seit dem 01.01.2009 gilt in Deutschland die einheitliche Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge i.H.v. 25% plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Festgeldanleger sparen dadurch, da der bisher zur Besteuerung herangezogene persönliche Einkommenssteuersatz i.d.R. über 25% liegt
Festgeld: Die Nachteile
Keine kurzfristige Verfügbarkeit
Das Guthaben auf dem Festgeldkonto ist nur nach Ablauf der Anlagezeit verfügbar. Vorabverfügungen sind in der Regel möglich, kosten allerdings meist einen “Strafzins”.
Mindesteinlagen
Viele Banken verlangen eine bestimmte Mindesteinlage, die allerdings in der Regel immer noch unter den Mindesteinlagen von vielen Aktien oder Fonds liegen
Fazit zum Festgeld
Das Festgeld ist eine sichere Geldanlage, die sich zur langfristigen Kapitalbildung empfiehlt. Tagesgeld und Festgeld sind attraktive Kapitalanlagen. Sie als Verbraucher entscheiden nach ihren individuellen Bedürfnissen, ob Sie langfristig oder eher kurzfristig anlegen möchten. Natürlich können Sie auch beide Anlageformen nutzen und Tagesgeld und Festgeld als Kapitalanlage für sich nutzen. Die besten Angebote für Tagesgeld und Festgeld finden Sie hier bei uns.